Claudia Neumaier 

Aromapraxis - Destillation - Astrologie - Stadtführungen [nö ... grad nicht ...]

Der Hydrolat-Helm wurde eigens für die Destillation von Pflanzenwässern entwickelt.


Mit einem einzigen Helm sind nun beide Arten der Destillation möglich: sowohl Wasser-Destillation mit Kühlung durch die umgebende Luft, als auch Wasserdampf-Destillation, für die sonst ein aufwendiges zusätzliches Wasserkühlungs-System notwendig ist.

Der dazugehörige Siebeinsatz ermöglicht nicht nur Wasserdampf-Destillation von Pflanzen, sondern auch die einfache Herstellung von Edelsteinwässern nach der Methode der Hildegard von Bingen.


Wasser-Destillation ist die langsame, alchemistische Destillation aus dem Wasser heraus.

Mit dieser schonenden Methode werden z.B. zarte Rosenblüten zu köstlichem Rosenwasser destilliert. Auch für Hölzer - z.B. das betörende Palo Santo-Wasser - oder für die Destillation von duftendem Vanillewasser ist die Destillation der Pflanze aus dem Wasser heraus das Mittel der Wahl.
Durch die langsame Destillation, bei der das Wasser mit den eingelegten Pflanzen nicht sprudelnd kochen soll, ist die Kühlung durch die Raumluft ausreichend. Es kann aber mit kaltem Wasser zusätzlich gekühlt werden.
Es empfiehlt sich die Verwendung einer Mostkappe (ZAHNSTOCHER nicht vergessen für den Druckausgleich) um den Verlust von ätherischem Öl im Hydrolat durch Verdunstung zu vermeiden.  

Wasserdampf-Destillation ist die schnelle Destillationsvariante, die in der Regel eine höhere Ausbeute des ätherischen Öls ergibt.

Für die Wasserdampf-Destillation wird der Siebeinsatz mit dem zu destillierenden Pflanzenmaterial gefüllt, das Wasser im Kolben darunter kocht leicht sprudelnd, so daß das Destillat noch gut gekühlt heraustropft. Zur Kühlung muß der obere Teil des Helms mit kaltem Wasser oder Eis gefüllt werden. Damit dieses nicht abgeschöpft werden muß, wurde ein Ablaß angebracht – durch einen Silikonschlauch mit Patent-Quetschhahn – der den schnellen Austausch des Kühlwassers erlaubt.
Diese Art der Destillation muß IMMER OHNE MOSTKAPPE durchgeführt werden, da sich im Kolben durch das kochende Wasser erheblicher Druck aufbaut. Das Hydrolat kann direkt vom Ablauf in (temperaturfeste!) Flaschen abgefüllt werden.

Natürlich ist die Haltbarkeit extrem abhängig von der Arbeitshygiene. Jedoch kann durch das Einlegen eines Kupfernetzes in den wassergefüllten Kolben während der Destillation die Haltbarkeit des Hydrolats zusätzlich erhöht werden – durch die ins Hydrolat abgegebenen Kupfer­ionen.

Der robuste Hydrolathelm ist aus Borosilikatglas gefertigt. Die Destille kann ohne Stativ eingesetzt werden und ist mit einem Handgriff zerlegt und leicht transportierbar. Mit ihr können auf dem Herd, auf einer Kochplatte, sogar über offenem Feuer duftende Pflanzenwässer destilliert werden.

Für Informationen und Anfragen zur Bestellung genügt eine kurze Nachricht an

hydrolathelm (at) claudia-neumaier.net.